FINY: Ich habe kein Problem mit dem Altwerden, gar nicht.

Paradies von Emmanuel Robert-Espalieu

 

Diese Stücke bieten nicht nur interessante Rollen für ältere Darsteller*innen, sondern auch eine humorvolle Auseinandersetzung mit den Themen Älterwerden, Altersdiskriminierung und Sexualität im Alter.

 

Paradies

von Emmanuel Robert-Espalieu

übersetzt von Nathalie Rouanet

Eine französische Komödie für 1 D, 1 H; 1 Dekor

Vom Altersheim in die Diskothek – so stellt SIE sich eine rauschende Nacht vor. In der Diskothek trifft sie auf IHN: gerade mal 20 und ihr viel zu bieder. Als beide gemeinsam eingeschlossen werden, prallen zwei Lebenswelten und -ansichten aufeinander. Wir erleben gemeinsam mit ihnen einen Abend voller gegenseitigem Unverständnis, Tanz und Begegnung.

Eine Bar mit Sitzhockern steht im Fokus des Bildes. Eine ältere Dame mit zerzaustem grauen Haar und einem bunten Oberteil sitzt auf der Theke und gestikuliert wild. Ihr Blick ist auf einen jungen Mann gerichtet, der am Ende der Theke steht. Sein Gesichtsausdruck ist verwirrt.

„Paradies“ am Theater Ecce: Daniela Enzi und Alexander Lughofer | © Leo Fellinger

„Paradies“ am Theater Ecce: Daniela Enzi und Alexander Lughofer | © Leo Fellinger

„Paradies“ am Theater Ecce: Daniela Enzi und Alexander Lughofer | © Leo Fellinger

Reife Damen

von Florian Stanek und Sebastian Brand

ein Kammermusical für 3 D und eine 3-köpfige Showband (Klavier, Drums, Posaune); mehrere Schauplätze

Die Schulfreundinnen Anna, Waltraud und Gerda brauchen schnell eine Lösung: Anna hat überraschend hohe Schulden geerbt, die ihre Existenz bedrohen. Doch die Freundinnen sind zur Stelle. Eins kommt zum anderen und plötzlich finden sich die drei als erfolgreiche Betreiberinnen einer Sexhotline wieder. Die Zeit als Businessfrauen spült nicht nur Geld in ihre Kasse, sondern stellt ihr gesamtes Leben auf den Kopf.

„Reife Damen“ am Theater Schwedt: Gabriele Schwabe, Ines Venus Heinrich | © Udo Krause

„Reife Damen“ am Theater Schwedt: Katarzyna Kluczna | © Udo Krause

„Reife Damen“ am Theater Schwedt: Gabriele Schwabe, Ines Venus Heinrich, Katarzyna Kluczna | © Udo Krause

Grundriss der Hoffnung

von Katja Früh und Patrick Frey

3 D, 3 H; 1 Dekor

Wie gründet man erfolgreich eine Alters-WG? Vor dieser Frage stehen vier angehende Pensionist*innen mit gut gefülltem Konto und gewesener Karriere. Doch schnell treffen ihre unterschiedlichen Ansichten im Hinblick auf maximalen Freiraum, perfekte Ästhetik, zeitgemäßen Lifestyle und selbstverständlich ökologisch einwandfreien Bau lautstark, bissig und schlagkräftig aufeinander. Ist ihr Projekt zum Scheitern verurteilt?

 

Weitere Stücke zum Thema: Lotti und Lilya, Kein Heim und keine Sedativa, Alles für Lola