ADJUTANT: Sie lachen?
FRAU: Was soll ich sonst tun?

Siebenundfünfzig von Arman T. Riahi

 

Humor hat oft den Ruf, unpolitisch zu sein. Doch diese Stücke zeigen: Humor ist eines der besten Vehikel für eine kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen, sozialen und politischen Themen.

 

Siebenundfünfzig

von Arman T. Riahi

2 D, 3 H; 2 Schauplätze

Basierend auf einer wahren Geschichte erzählt Siebenundfünfzig vom manipulativen Terror eines Machtregimes, von 57 Besuchen der Geheimpolizei bei einer unschuldigen Frau, deren Mann der Regierung als Sündenbock dienen soll. Mit gewitzten Dialogen und Situationskomik wurde die Uraufführung ein Plädoyer für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Nominiert für zwei Nestroys.

„Siebenundfünfzig“ am Landestheater NÖ: Tobias Artner, Anna Stieblich | © Luiza Puiu

„Siebenundfünfzig“ am Landestheater NÖ: Tobias Artner, Augustin Groz, Anna Stieblich, Michael Scherff, Caroline Baas | © Luiza Puiu

„Siebenundfünfzig“ am Landestheater NÖ: Tobias Artner, Caroline Baas | © Luiza Puiu

 

Manche mögen’s voll verschleiert

von Michael Niavarani, nach dem Film von Sou Abadi

3 D, 8 H (möglich mit 2 D, 6 H); mehrere Schauplätze

Inspiriert von Manche mögen’s heiß, voller Slapstick, Travestie, Verwechslungen und Verfolgungsjagden, behandelt diese burleske Komödie ernste Themen: Frauenrechte und Verschleierung im Islam, Radikalisierung und die daraus entstehende Spaltung einer Familie, Asyl und Exil, Recht und Religion, Poesie und Liebe. Gute Unterhaltung mit Tiefgang zu einem brandaktuellen Thema.

Curdin Caviezel und Onur Poyraz in "Manche mögen's voll verschleiert" am Stadttheater Mödling

„Manche mögen’s voll verschleiert“ am Stadttheater Mödling: Curdin Caviezel und Onur Poyraz | © Bettina Frenzel

"Manche mögen's voll verschleiert" am Stadttheater Mödling

„Manche mögen’s voll verschleiert“ am Stadttheater Mödling | © Bettina Frenzel

 

Die Revolutionstrilogie und Die Trilogie der Empörung

von Esteve Soler

mind. 3 Personen, oder 2 D, 2 H, beliebig erweiterbar; mehrere Schauplätze

Gegen die Freiheit, Gegen die Gleichheit, Gegen die Brüderlichkeit sowie Gegen die Demokratie, Gegen den Fortschritt und Gegen die Liebe – Esteve Soler zeichnet in jeweils sieben surrealen Szenen mit absurden, satirischen und teilweise harten Bildern die menschlichen Abgründe unserer Zivilisation. Uns bleibt das Lachen im Hals stecken.

„Die Revolutionstrilogie“ am TOBS: David Rothe, Günter Baumann und Atina Tabé | © Joel Schweizer

„Die Revolutionstrilogie“ am TOBS: Sophie Scherrieble und Gabriel Noah Maurer als Braut und Bräutigam | © Joel Schweizer

„Die Revolutionstrilogie“ am TOBS | © Joel Schweizer

 

Weitere Stücke zum Thema: Die Migrantigen, Project S.T.R.I.P., Revolutionäre Methoden zur Reinigung Ihres Swimmingpools